Trennung

Kurzinformationen zur Trennung

 

Die Kanzlei Wardin führt Ihre Scheidung bundesweit, schnell, unkompliziert und gegebenenfalls mit ratenweisem Kostenausgleich durch.

 

Im Zusammenhang mit der Trennung und Scheidung entstehen oft Fragen in Bezug auf notwendige Regelungen bei einer Trennung und die weitere Vorgehensweise. Diese Informationen sollen eine grobe Richtschnur geben.

 

Auch wenn dieses Informationsmaterial stetig erweitert wird, beachten Sie bitte, dass es sich hierbei nur um eine grobe Übersicht handelt. Wie so oft liegen gerade im Detail die eigentlichen Probleme. Diese Informationen ersetzen daher keine anwaltliche Beratung und erfolgen unverbindlich.

 

Sollten darüber hinaus Fragen bestehen, nutzen Sie gerne das Kontaktformular.

 

Wohnung, Güterrecht und Hausrat bei Trennung

Bei Trennung einer Ehe bzw. einer Lebenspartnerschaft können Unterhaltspflichten entstehen. Darüber hinaus ist die Wirtschaftsgemeinschaft der Beteiligten auseinanderzusetzen.

 

Dies betrifft insbesondere auch die Wohnung und den Hausrat. Sind minderjährige Kinder aus der Ehe hervorgegangen, sollte es von besonderer Bedeutung sein, diesen das gewohnte soziale Umfeld zu erhalten. Soweit die eheliche Wohnung nicht im Eigentum eines Ehegatten steht, sollte man die Ehewohnung dem Partner einvernehmlich zuweisen, der dort mit den minderjährigen Kindern weiter seinen Lebensmittelpunkt haben soll. Regelungen sind jedoch von vielen wieteren Umständen abhängig, die geprüft werden müssen.

 

Im Streitfall kann ein Ehegatte gerichtlich die Zuweisung der Wohnung an sich beantragen, soweit er einen Anspruch darauf zu haben glaubt.

 

Der Stichtag der Trennung ist auch für die güterrechtliche Auseinandersetzung, aber auch im Hinblick auf vermögensrechtliche Fragen und den Unterhaltsanspruch von Bedeutung. Der Zeitpunkt ist zu dokumentieren und der Wirtschaftsstatus der Beteiligten zu diesem Zeitpunkt zu erfassen.

 

Denken Sie daran, auch die gemeinsamen Konten, Kontenvollmachten, Hausrat und Mietvertrag für die gemeinsame Wohnung zu trennen bzw. zu regeln. Eine schnelle, wirtschaftliche Trennung kann späteren Streit und Missbrauch von Vollmachten vermeiden. Eine Kündigung der Ehewohnung kann in der Regel erst nach Ablauf des Trennungsjahres verlangt werden.

Trennungs- und Kindesunterhalt

Hinsichtlich etwaiger Unterhaltsleistungen kann aufgrund der Komplexität der Materie an dieser Stelle keine umfassende Information erfolgen. Viele im Internet verbreitete Informationen sind missverständlich oder gegenwärtig bereits überholt.

 

Als Richtschnur für die Berechnung des Trennungsunterhaltes kann gelten, dass die Einkünfte der Ehegatten verglichen und der Mehrverdienende einen Ausgleich an den anderen zu zahlen hat. Abzuziehen sind beim Vergleich der Einkünfte jedoch das sogenannte Anreizsiebtel bei einem abhängig Beschäftigten oder andere berechtigte Abzüge, die zu einer komplexen Berechnung führen. Hier führt kein Weg an einer eingehenden Beratung vorbei.

 

Hinsichtlich des Kindesunterhaltes sind die Links zur Düsseldorfer Tabelle auf der Seite Familienrecht eingefügt, mit denen sich annähernd die Zahlbeträge ermitteln lassen. Allerdings kann auch hier die Bestimmung des bereinigten Einkommens Probleme bereiten.

 

 

Umgangsrecht

 

Der Umgang des nicht betreuenden Elternteils mit dem gemeinsamen Kind ist von erheblicher Bedeutung für das Kindeswohl. Als Umgangsrecht bezeichnet man das Besuchsrecht und die Besuchspflicht des nicht betreuenden Elternteils. Dieses Recht ist strickt vom Sorgerecht zu unterscheiden, bei dem es um grundlegende Fragen des Kindeswohles geht. Regelungen zum Umgangsrecht sollten selbst oder mit Hilfe des Jugendamtes angestrebt werden und nur in Extremfällen sollte der Weg zum Familiengericht beschritten werden.

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