Vorsorge

 

Nachstehende vier Grundsäulen tragen Ihre rechtliche Vorsoge für das Alter, den Not- und Todesfall.

 

  • 1. Säule der Vorsorge : Patientenverfügung

Die Patientenverfügung stellt eine Behandlungsanweisung für den unmittelbaren Sterbeprozess oder für den Fall dar, dass Sie selbst nicht mehr in der Lage sind, einen eigenen Willen zu bilden oder zu äußern. Wer hier klare Vorstellungen davon hat, wie seine Behandlung verlaufen soll und wann diese insbesondere abzubrechen ist, sollte dies konkret formulieren. Noch im Jahre 2016 hat der Bundesgerichtshof klargestellt, dass allgemeine Formulierungen in einer Patientenverfügung nicht geeignet sind, Ihre Vorstellungen verbindlich festzulegen. Es bedarf hier ausführlicher und konkreter Anweisungen, was wir in unserem Musterformular bereits berücksichtigt haben.

 

 

  • 2. Säule der Vorsorge: Vorsorgevollmacht

Soweit eine Vertrauensperson vorhanden ist, kann dieser die Vorsorgevollmacht erteilt werden. Es handelt sich hierbei um eine Generalvollmacht, in der die Bevollmächtigung zu ärztlichen und pflegerischen Entscheidungen ausdrücklich erteilt wird. Wählt man die schriftliche Form, können alle allgemeinen Rechtsgeschäfte durch den Bevollmächtigten vorgenommen werden.

Beachten Sie : Wird die Vollmacht über einen Notar erteilt, gehen die Befugnisse weiter. Der Bevollmächtigte kann alsdann auch z.B. Darlehens- und Immobiliengeschäfte für den Vollmachtgeber ausführen.

 

 

  • 3. Säule der Vorsorge: Betreuungsverfügung

Wem dies alles zu weit geht, kann sich auf eine Betreuungsverfügung, die ebenfalls stets zu treffen ist, beschränken. In einer Betreuungsverfügung kann eine Person bestimmt werden, die im Falle der Notwendigkeit eine Betreuung übernehmen soll. Es versteht sich von selbst, dass dies zuvor mit der genannten Person besprochen sein sollte.

 

 

  • 4. Säule der Vorsorge: Das Testament

Das Erbrecht gehört zu den komplexesten Rechtsgebieten in Deutschland. Die Irrtümer über gesetzlichen Erbfolgeregelungen sind ebenso sprichwörtlich wie der Streit ums Erbe. Über 90 % der selbst handschriftlich aufgesetzten Testamente sind unwirksam oder fehlerhaft.  Lassen ie sich beraten und sorgen Sie vor, dass Ihre Familie nicht am Erbe zerbricht. grundlegende Informationen finden Sie hier auf der seite "Testament". Bitte beachten Sie, dass diese informationen keine anwaltliche Beratung ersetzen können,

 

 

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